
Herkunft / Vorkommen:
Die schwarze Johannisbeere ist vornehmlich in gemäßigten Klimazonen beheimatet. Hauptsächlich wird sie jedoch in Mittel- und Osteuropa sowie in einigen asiatischen Ländern angebaut. In Mitteleuropa kultiviert man sie seit dem 18. Jahrhundert als Beerenobst in Gärten.
Beschreibung:
Johannisbeeren gehören zur Familie der Stachelbeergewächse. Die Früchte der schwarzen Johannisbeere wachsen an sommergrünen Sträuchern, die sich durch ihren typischen Geruch von den Sträuchern der roten Johannisbeere unterscheiden.
Frucht:
Die schwarz-violette Färbung der Früchte wird durch den hohen Anthocyan-Gehalt in der Schale verursacht. Aufgrund des hohen Säuregehalts werden die Früchte selten zu reinem Saft verarbeitet, sondern überwiegend zu besser bekömmlichem Nektar.
Geschmack:
Schwarze Johannisbeeren schmecken – je nach Sorte – mäßig süß und mild oder eher säuerlich und herb aromatisch. Während die süßlich-milden Früchte vorwiegend frisch verzehrt werden, verwendet man die säuerlich-herben Varianten zur Weiterverarbeitung.
Besonderheit:
Schwarze Johannisbeeren gehören unter gesundheitlichen Gesichtspunkten zu den wertvollsten Beerenobst-Arten. Neben einem außergewöhnlich hohen Gehalt an Vitamin C weisen sie viele Inhaltsstoffe wie Kalium, Calcium, Phosphor, Pektin und Anthocyane auf. Bei Letzteren handelt es sich um rote, blaue und violette Farbstoffe, die vorwiegend in den äußeren Schichten der Frucht gebildet werden, um diese vor hoher UV-Strahlung zu schützen. Bei ausreichendem Verzehr spricht man den Beeren daher Schutz vor „oxidativem“ Stress zu.
Wussten Sie schon…?
… dass Johannisbeeren wesentlich mehr Vitamin C als Zitrusfrüchte enthalten? Vor allem die schwarze Johannisbeere ist eine regelrechte Vitamin C-Bombe. Schon 35 – 40 Johannisbeeren decken den Tagesbedarf an Vitamin C.