Herr Dr. Neuhäuser, wie muss man sich die Fruchtsaftproduktion vorstellen?
Unsere inzwischen überwiegend auf die Abfüllung von Kunststoff-Flaschen und Kartons ausgerichtete Produktion ist geprägt vom Einsatz modernster Technik. Die zahlreichen Abläufe von der Produktion über die Abfüllung bis zur Verpackung müssen perfekt aufeinander abgestimmt sein. Sie sind daher weitgehend automatisiert und werden von unseren kompetenten, entsprechend ausgebildeten Fachkräften gesteuert und überwacht.
Eckes-Granini war nicht nur in Deutschland Vorreiter für die PET-Flasche –
warum spielt diese eine so große Rolle bei Ihnen?
Diese innovative Verpackung wird von Verbrauchern in ganz Europa aufgrund ihrer Vorzüge – sie ist leicht und kann nicht kaputt gehen – stark nachgefragt. Außerdem setzen wir ein besonders hochwertiges Material mit speziellen Schutzschichten ein, das die in unseren Produkten enthaltenen Vitamine und fruchteigenen Aromen wie ein Tresor optimal schützt.
Was bedeutet das für die Herstellung?
Unsere PET-Abfüllung stellt in puncto Qualität und Sicherheit den neuesten Stand der Technik dar. Unsere Säfte, Nektare und Fruchtsaftgetränke werden in eigens eingerichteten so genannten Reinräumen unter absolut sterilen Bedingungen abgefüllt. Auf diese Weise können wir in allen unseren Produkten auf den Einsatz von Konservierungsstoffen komplett verzichten.
Was hat es mit diesen „Reinräumen“ auf sich?
Durch permanente sterile Luftfilterung und Überdruck wird in diesen Räumen ein Klima erzeugt, in dem sich keinerlei Partikel an den Produkten absetzen können. In diesen absolut keimfrei gehaltenen Bereichen werden die Flaschen und Verschlüsse steril verarbeitet.
Können Sie uns noch etwas mehr über die Abfüllung verraten?
Bei uns erfolgt die Abfüllung kaltaseptisch. Dabei wird der Saft – anders als bei der bislang üblichen Heißabfüllung in Glasflaschen – mit niedrigerer Temperatur wesentlich kürzer erhitzt und sofort wieder auf Raumtemperatur abgekühlt. Dadurch werden die Vitamine und Geschmacksstoffe auch bei der Abfüllung besonders schonend behandelt.
| Gesamtes Interview als PDF downloaden |


