Aprikosenkerne als Kleidung – ein zweites Leben für die Nachhaltigkeit

Henniez, Schweiz, | Bei der „Sustainable Innovation Challenge“ von Eckes-Granini Schweiz erschaffen Studierende Kunst aus Walliser Aprikosenkernen. Das Nachhaltigkeitsprojekt rückt das heimische Obst in den Fokus und fördert den Innovationsgeist.

Kreativität und nachhaltige Entwicklung verbinden, das ist das Ziel der „Sustainable Innovation Challenge“ von Eckes-Granini Schweiz. Bei der ersten Ausgabe des Wettbewerbs standen Walliser Aprikosen im Mittelpunkt: 65 Studierende aus vier Westschweizer Kunst-, Design- und Architekturschulen hauchten Aprikosenkernen neues Leben ein.

Dabei suchten sie nach Verwendungsmöglichkeiten in Alltagsgegenständen und Kunstwerken. Die Walliser Aprikose schlug dabei eine Brücke zwischen den Studierenden und den Walliser Aprikosenanbauern. Sie sollte zum gemeinsamen Nachdenken über das Nachhaltigkeitspotenzial der Kerne anregen.

Aprikosenkerne als Designobjekte

„Wir freuen uns sehr, dieses Projekt in die Tat umzusetzen und zu sehen, dass die Studierenden hoch motiviert an die Idee herangehen, ein kreatives und einzigartiges Konzept rund um die Walliser Aprikosenkerne zu schaffen“, so Lydie Goetschin Brizzi, Group Brand Manager bei Eckes-Granini Schweiz.

Die Jury aus bekannten Westschweizer Persönlichkeiten zeichnete fünf Projekte in den Kategorien Produktdesign, Architektur, Schmuck und Stop-Motion aus. Bei der Preisverleihung am 1. Juni 2022 wurde den Gewinnern ein Scheck über 1000 Franken überreicht. Der erste Platz ging an einen Kimono aus Aprikosenkernen und ungiftigen Messing. Ein nachhaltiger Bienenstock schaffte es auf Platz zwei, und der dritte Preis ging an einen minimalistischen Federkiel. Eine Ausstellung der Objekte im Alimentarium Museum in Vevey ist in Aussicht, ebenso wie die Herstellung mehrerer Modelle wie dem Bienenstock.

Aprikosen, Birnen, Äpfel, 100% Schweizer granini-Fruchtsäfte

Nachhaltigkeit ist eines der wichtigsten Ziele von Eckes-Granini Schweiz. Deshalb baut das Unternehmen kurze Transportwege aus, fördert die Verwendung lokaler Rohstoffe und räumt Schweizer Früchten den Vorrang ein, wo immer dies möglich ist. Seit rund zehn Jahren stellt die Marke Schweizer Fruchtsäfte her. Ihr Sortiment wurde kürzlich um den Walliser Aprikosensaft und den Schweizer Williamsbirnensaft erweitert.  

 

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